Wechsel in der Hochschulleitung

Foto von Dr. Andreas Kremer, Dozent der Hochschule der Deutschen Bundesbank
Seit dem 1. Februar 2021 ist der 38-jährige Professor Andreas Kremer der „zweite Mann“ an der Hochschule der Bundesbank, sprich Stellvertreter von Rektor Erich Keller. Vor fünf Jahren wechselte Kremer als Hochschullehrer zur Bundesbank. Zuvor war er als Steuerberater in einer Kanzlei in Limburg tätig und hatte parallel diverse Lehraufträge an verschiedenen Hochschulen. „Die Lehre liegt mir, das mache ich gern“, sagt Kremer von sich. In Hachenburg vermittelt er den Studierenden alle Facetten der Rechnungslegung. Und dies bleibt auch so, wenngleich in reduziertem Stundenumfang, da der promovierte Diplom-Kaufmann als stellvertretender Rektor weiterhin zum hauptamtlichen Lehrkollegium gehört und überdies seit vier Jahren Geschäftsführer des Prüfungsamts der Hochschule der Bundesbank ist. 

Foto von Prof. Dr. Oliver Kruse, Dozent der Hochschule der Deutschen Bundesbank
Der bisherige Stellvertreter, Professor Oliver Kruse, bleibt der Hochschule als hauptamtlich Lehrender erhalten und wird weiterhin Betriebswirtschaftslehre unterrichten. Zudem wird er seine konzeptionellen Tätigkeiten bei öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen ausbauen. „Die neue Ausrichtung meines Jobprofils gibt mir die Möglichkeit, mich noch stärker auf das zu konzentrieren, was einen Hochschullehrer ausmacht“, sagt Kruse. Vor sieben Jahren managte Kruse zum ersten Mal eine wissenschaftliche Fachtagung in der Finanzaufsicht in Frankfurt, die mittlerweile im jährlichen Rhythmus fest etabliert ist (und im Vorjahr erstmals in einem virtuellen Format stattfand). Nun soll er Konzepte für weitere wissenschaftliche Tagungen entwickeln und institutionalisierte Veranstaltungen wie die Tage der offenen Tür oder die internationale Woche am Hochschulstandort Hachenburg organisieren und weiterentwickeln.