Bankenabwicklung und Krisenmanagement im Euroraum

Atilla Arda, Internationaler Währungsfonds (IWF), Washington DC, hielt vor Studenten der Hochschule der Deutschen Bundesbank einen Vortrag über die Bankenabwicklung und das Krisenmanagement in der Eurozone. Die Gastvorlesung war Teil der Kurse zur Bankenaufsicht, die von Professor Andreas Höfer und Professor Urs Lendermann geleitet wurden.

Am folgenden Tag nutzte Arda die Gelegenheit, vor Beamten der People's Bank of China über die Gestaltungsmerkmale effektiver Rahmen für die Abwicklung von Banken zu sprechen. Gastgeber des Seminars war das Zentrum für Internationalen Zentralbankdialog der Deutschen Bundesbank. Die fruchtbaren Diskussionen gaben einen tiefen und wertvollen Einblick in Fragen der Finanzstabilität und förderten zugleich den internationalen Austausch und das gegenseitige Verständnis.

Arda leitet technische Hilfs- und Bewertungsmissionen für die Abteilung für Währungs- und Kapitalmärkte (MCM) des IWF. Er war stellvertretender Missionsleiter für das Programm zur Bewertung des Finanzsektors der Schweiz (FSAP) 2019; er leitete die Prüfung des Regelwerks zur Bankenabwicklung und für das Krisenmanagement des Euroraums im Jahr 2018. Derzeit arbeitet er in gleicher Weise für den FSAP der USA. Vor seinem Wechsel nach Washington, DC, arbeitete Herr Arda für die Zentralbank der Niederlande und hatte während dieser Zeit Ämter im Stadtrat von Amsterdam inne. Arda absolvierte sein Grundstudium an der Amsterdamer Akademie für Bank- und Finanzwesen; er ist Absolvent der Amsterdamer Rechtsschule und der Amsterdamer Hochschule für Rechtswissenschaften der Universität Amsterdam, wo er sich auf internationales Wirtschafts- und Finanzrecht spezialisierte.