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Der aktuelle Bachelorjahrgang feiert seinen Abschluss

Der aktuelle Bachelorjahrgang feiert seinen Abschluss

34 Absolventinnen und Absolventen mit Studienbeginn im April 2015 beendeten Ende März ihr Studium und nahmen ihre Bachelorurkunden im Rahmen einer akademischen Feier in Empfang. Festredner in der Feierstunde war Hans-Joachim Kohse, Leiter des Zentralbereichs Verwaltung und Bau im Haus der Bundesbank. Als Alumni der Hochschule Hachenburg, steht er als Organisator von freiwilligen Studierenden-Workshops in Form von halbjährlichen "Kamingesprächen" noch immer in enger Verbindung mit seiner alten Hochschule. Anlässlich seiner Ansprache an die Absolventinnen und Absolventen des Frühjahrstermins 2018 schwelgte er nicht nur selbst in Erinnerung an seine Zeit in Hachenburg, sondern freute sich als Vertreter seines Zentralbereichs auch auf "frische Hachenburgerinnen und Hachenburger", so die geläufige Bezeichnung in der Bundesbank für die neuen Berufseinsteiger.

Der Grundstein ist gelegt

Hans-Joachim Kohse, Leiter des Zentralbereichs Verwaltung und Bau, bei seiner Festrede
Hans-Joachim Kohse

 "Wo stehe ich?" Mit dieser Frage begann Kohse seine sehr persönlich gehaltene Ansprache und hob hervor, dass das Ende des Studiums nicht das Ende der beruflichen Weiterentwicklung bedeutet, sondern im Gegenteil erst den Beginn. Alle Absolventinnen und Absolventen seien gut ausgebildet und würden in Kürze verbeamtet, was bereits ein guter Anfang sei. Er selbst sei 1994 nach dem Studium im Zentralbereich Personal gestartet, wo er sich von Beginn an mit eigenen Ideen und Erfahrungen einbringen konnte. Deshalb wünschte er den neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dass sie gut auf ihren ersten Stellen ankommen und rasch weiteres Expertenwissen anhäufen. So könnten sie ihr neues Aufgabenfeld erobern und mit neuen Kolleginnen und Kollegen beruflich sesshaft werden. Das Hochschulstudium liefere hierfür den besten Grundstock, denn mit der Wahl der Arbeitgeber Bundesbank und BaFin inklusive Verbeamtung hätten sie sich – quasi automatisch – viel Sicherheit "eingekauft".

Viele Entwicklungsmöglichkeiten für die Zukunft

Mit Anfang oder Mitte 20 lägen noch viele Entscheidungen und Weichenstellungen vor den Absolventinnen und Absolventen, viele Optionen zur Gestaltung des individuellen Werdegangs stünden offen, so Kohse. Ob die Übernahme eines eigenen Verantwortungsbereichs, die Bearbeitung europäischer Themen in international operierenden Arbeitseinheiten oder die Fortsetzung des akademischen Wegs: Der gehobene Dienst sei das Rückgrat der Bank und die Absolventinnen und Absolventen aus Hachenburg ein knappes und hoch geschätztes Gut in Bundesbank und BaFin. Zudem wies Kohse darauf hin, dass auch ohne Masterabschluss in der Bundesbank interne Wege für einen Aufstieg in den höheren Dienst offen stünden.

Gäste beim Festakt
Gäste beim Festakt

 Mit ihren Kerngeschäftsfeldern und den Supportbereichen böte die Bank äußerst interessante Tätigkeiten und sowohl thematisch als auch konzeptionell ein sehr breites Aufgabenspektrum. Im Hinblick auf analytisches Arbeiten und Grundsatztätigkeiten nannte Kohse exemplarisch die Bearbeitung von Auslegungsfragen in der Bankenaufsicht, Grundsatzfragen des Bargeldumlaufs sowie Themenstellungen im unbaren Zahlungsverkehr. Aber auch im operativen Tagesgeschäft würde stets qualifiziertes Personal gesucht. Die Vielfältigkeit der Tätigkeiten reiche von der Mitarbeit in der laufenden Bankenaufsicht, der Aufrechterhaltung der IT-Infrastruktur und des Betriebs der Dienstgebäude bis hin zur Leitung von Filialen. Bei rund 10.000 Beschäftigten und einem so breiten Aufgabenspektrum sollte wirklich jeder ein passendes Wirkungsfeld finden können.

Zum Abschluss wünschte der Zentralbereichsleiter den Absolventinnen und Absolventen, dass sie neugierig und vielseitig interessiert bleiben: "Bringen Sie sich ein, begleiten Sie die Prozesse in Ihrem künftigen Arbeitsumfeld konstruktiv und ergreifen Sie sich bietende Chancen …", forderte Kohse das Auditorium auf. Dadurch profitiere die Bundesbank in besonderer Weise vom Engagement und den Ideen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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