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Absolventen in Hachenburg verabschiedet

Gruppenfoto der Bachelor-Absolventen

Absolventen in Hachenburg verabschiedet

31.03.2016

Mit einer akademischen Abschlussfeier hat die Hochschule der Bundesbank in Hachenburg am 31. März einen weiteren Jahrgang von Bachelorabsolventen verabschiedet. Der Vortragssaal war mit rund 200 Gästen voll besetzt: Eltern, Geschwister, Partner und Freunde hatten die 39 Absolventen mitgebracht. Zudem nahmen zahlreiche Vertreter der Bundesbank an der Feier teil: Leiter von Zentralbereichen und deren Stellvertreter, Präsidenten und weitere Führungskräfte von Hauptverwaltungen und Filialen waren in den Westerwald gekommen. Außerdem waren Vertreter der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zu Gast, die einen Teil ihrer Nachwuchskräfte in Hachenburg ausbilden lässt.

In seiner Festrede verglich Oliver Kruse, Professor und Stellvertreter des Rektors, das Studium mit einem Puzzlespiel: In ihrer Studienzeit hätten sich die Hachenburger weiterentwickelt und seien nun in der Lage "einzelne Teile erklären zu können und diese mit anderen zu verbinden". Sie würden nun auch die Methoden kennen, um neuartige Teile zusammenzufügen. Zudem hätten sie die nötige Motivation, nicht aufzugeben, selbst wenn manche Puzzleteile der Finanzwelt mitunter nicht zusammenpassen zu scheinen würden.

Auf dem weiteren Berufsweg würden noch viele weitere Puzzleteile auftauchen. "Das Puzzeln wird so immer spannender, denn das Bild gewinnt immer mehr an Kontur." Kruse riet den Absolventen dazu, an dem Netzwerk festzuhalten, dass sie in Hachenburg aufgebaut hätten.

Lebenslanges Lernen

In diese Richtung argumentierte auch Karlheinz Walch, ständiger Vertreter des Zentralbereichsleiters Banken und Finanzaufsicht, in seinem Festvortrag. Er selbst hatte vor etwas mehr als 25 Jahren seinen Abschluss in Hachenburg gemacht. Viele Freundschaften seien hier entstanden. "Noch heute geht manches im Dienstbetrieb leichter, wenn das Pendant ein Mit-Hachenburger ist", erklärte er. Die Hochschule sei für die Bundesbank eine Erfolgsgeschichte; die Absolventen seien äußerst begehrt. "Alle Bereiche, in denen Sie nun anfangen, freuen sich schon auf Ihre kompetente Unterstützung", sagte Walch.

Ein wesentlicher Teil der Absolventen werde nun in der Banken- und Finanzaufsicht beginnen. In diesem Arbeitsbereich habe sich vieles verändert, sagte Walch. Er verwies insbesondere auf die neue Ordnung der Bankenaufsicht vor dem Hintergrund der europäischen Bankenunion. Ganz gleich, ob in den Regionalbereichen, in den Gemeinsamen Aufsichtsteams (JSTs) oder im Grundsatzbereich der Zentrale: Für die Arbeit in der europäischen Bankenaufsicht seien zusätzliche Fähigkeiten nötig. Die Bank unterstütze ihre Mitarbeiter beim lebenslangen Lernen: Sprachen, interkulturelle Kompetenz, Management-Fähigkeiten - "mit Hachenburg hört das Lernen nicht auf, im Gegenteil", sagte Walch.       
 
Als Vertreter der Absolventen hielten Silke Hausotte und Patrick Feller eine Rede, in der sie aus dem Studentenleben auf dem Schloss berichteten. Großen Dank richteten die beiden an die Lehrenden sowie an alle Mitarbeiter, die den Studien- und Internatsbetrieb aufrechterhalten.

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